Nordhessentour am ersten Mai

Am ersten Mai war ich mit Manfred in Nordosthessen verabredet, weil er mir das blasse Knabenkraut zeigen wollte. Es war wieder ein wunderbar sonniger Tag.

Auf dem Weg dorthin ließ ich es mir nicht nehmen, in der Rhön zwischen zu stoppen und nach Korallenwurz schauen zu gehen (auch wenn ich dadurch deutlich vor 6 Uhr aufstehen musste). Hätte ich gewusst, was Manfred für eine Tour geplant hat… naja… ich hätte es trotzdem gemacht.

Die Korallenwurz ist eine extrem unauffällige Pflanze und hätte ich nicht ungefähr gewusst, wo ich suchen muss und wäre das Licht nicht so gut gewesen, ich hätte sie garantiert übersehen.

 

Die erste Station mit Manfred war dann an einem Standort des blassen Knabenkrauts im Ringgau. Nach einem steilen Anstieg im Wald (vorbei an Frauenschuh und schwertblättrigem Waldvögelein) erreichten wir die Flächen mit dem blassen Knabenkraut. Die Pflanzen im Wald waren schon abgeblüht, die Pflanzen auf den Offenflächen standen jedoch in voller Pracht.

 

Danach fuhren wir zu einer Besonderheit, dem einzigen Standort des Holunderknabenkrauts in Hessen.

 

Dann gegen Abend machten wir noch einen Abstecher zu einem bekannten Frauenschuhstandort. Allerdings gab es hier eher das männliche Knabenkraut zu bewundern.

 

Mein Fazit:

Eine absolute Monstertour, aber so viele wunderbare Eindrücke. Nordhessen ist absolut sehenswert. Besser kann man den ersten Mai kaum verbringen.

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