Ausflug ins französische Jura

Der traditionelle Kurzurlaub mit meiner Mutter und Verena führte uns diesmal über 4 Tage ins Jura.

Zwischenstation machten wir in Besançon. Einer hübschen, alten Stadt mit einer beeindruckenden Zitadelle, die in einer Flußschleife des Doubs liegt.

Von dort aus ging zur Grotte d’Oselle und weiter nach Baume les Messieurs. Das Dorf ist idyllisch in einer Schlucht gelegen. Sein Zentrum bildet die Abtei. In Baume gibt es eine weitere Grotte, die blinde Krebschen beheimatet. Der Fluß Cuisance entspringt zu Fuß der Grotte und stürzt sich über eine Kaskade ins Tal.Es gab dort also viel zu sehen.

Am nächsten Tag wollten wir eine Schlucht mit etlichen Wasserfällen besuchen. Auf dem Weg dorthin bemerkte ich am Straßenrand eine größere Gruppe Helmknabenkräuter. Normalerweise ja kein Grund anzuhalten. Ich hatte aber wohl einen guten Riecher. Sehr rasch fanden wir weitere Arten (O. ustulata, O purpurea, D. majalis, D.incarnata, Ophrys sphegodes, P. bifolia und sicher noch mehr) auf sehr kleiner Fläche. Nach kurzer Zeit kam ein Franzose auf uns zu und fragte unwirsch nach, was wir da vorhätten. Nach kurzer Erklärung sagte er, es sei ein wegen Spiranthes aestivalis geschütztes Gebiet und wir sollten bitte vorsichtig sein. Wow… Volltreffer! Und irgendwie toll, dass da jemand aufpasst. Auch dort gibt es offenbar Probleme mit Orchideenräubern.

Die Schlucht mit den Wasserfällen haben wir uns natürlich trotzdem noch angeschaut.

Am nächsten Morgen ging es leider schon wieder zurück nach Deutschland. Diesmal machten wir am Kaiserstuhl mit einem kurzen Spaziergang Rast.

Please follow and like us:
error

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.