Kurze Biotopbesichtigung im Spessart

Mit zwei Vereinskollegen ging es kurz zu einer Dauerbeobachtungsfläche für Herminium monorchis. Ohne Begleitung hätte ich keine Chance gehabt, die Pflanzen zu finden. Für mich eine weitere Premiere.

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Oberbayern Vorexkursion

Da die Oberbayernexkursion des AHO ursprünglich schon voll war, versprach mir Manfred, mich auf eine Vorbereitungsexkursion mitzunehmen. (Später  gab es durch Terminverschiebung allerdings wieder Plätze und ich konnte doch mit.)

Wir fuhren also früh morgens gemeinsam nach Augsburg, wo wir Katsu und berni abholten. Zusammen ging es dann mit einem Umweg durch ein Biotop in Schwaben nach Oberbayern. Gleich am ersten Tag sahen wir 20 Orchideenarten. Darunter auch das Wanzenknabenkraut in großen Beständen, das ich im Vorjahr schon bewundert hatte. Aber wir sahen auch für mich neue Arten, wie zB Traunsteiners Knabenkraut und das Lappländische Knabenkraut. Besonders beeindruckend in Farbe und Größe waren  Hybriden zwischen D. traunsteineri und D. fuchsii.

Am zweiten Tag ging es mit einem kleinen Umweg zu einer weiteren Hybridenpopulation in Richtung Alpen. Dort wanderten wir ein Tal entlang. Manfred erinnerte sich an große Frauenschuhbestände dort. Leider waren die Pflanzen aber schon am Abblühen. Den Abschluss bildete ein Spaziergang auf einer Almwiese am Talausgang. Die breitblättrige Fingerwurz dominierte hier die Wiesen. Dazwischen stand die Hohlzunge und auch wieder das Brandknabenkraut. An diesem Tag fanden wir 14 Arten.

Am Abend ging es dann nach Österreich, wo wir Spitzels Knabenkraut suchen wollten. Als wir spät abends ankamen war zu unserem Ärger die ursprünglich im Internet gebuchte Unterkunft geschlossen. Mit etwas Glück und nach einigem hin und her, haben wir dann schließlich noch eine andere, wenn auch leider deutlich teurere, Unterkunft gefunden.

Am nächsten Morgen ging es dann Richtung Alm. Spitzels Knabenkraut steht dort in einiger Höhe zwischen Latschen. Das Wetter wurde immer schlechter und irgendwann hatten wir fiesesten Dauerregen. Immerhin fanden wir einige wenige Pflanzen. Leider hatten wir durch das Wetter Ausfälle bei den Kameras. Dennoch haben wir alle unsere Fotos machen können.

Tags darauf ging es dann zurück. Wieder so eine irre Tour durch die grandiosen Biotope im Süden.

Ich glaube, wenn ich dort wohnen würde, wäre ich garnicht mehr drinnen.

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Wahner Heide

Nachdem ich am Vortag schon die Sistig-Krekeler Heide besucht hatte, machte ich mich mit Verena zusammen auf zur Wahner Heide.

Mitten in der Einflugschneise des Kölner Flughafens befindet sich ein interessantes Feuchtbiotop mit Sonnentau und Fingerwurzen. Ein eigenartiges Gefühl, dort zu fotografieren, während die Flugzeuge über einen hinweg donnern.

Ich würde die Fingerwurzen als Dactylorhiza maculata bestimmen, auch wenn die Gestalt recht eigenartig ist. In Irland waren diese Pflanzen durchweg kleiner. Möglicherweise ist es eine Hybridsippe. Sie stehen dort direkt neben Sphagnummoos und  rundblättrigem Sonnentau.

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