Wochenendausflüge

22_huflattich_sm Honigbiene auf Huflattich

Dieses Wochenende zeigte der März zwei Gesichter. Samstags war es trübe und es hat sogar ein bisschen geregnet. Die Temperatur war normal für März. Durch die letzten Wochen war man ja schon sehr verwöhnt. Wir unternahmen am späten Nachmittag bei diesem trüben, kühlen Wetter einen Spaziergang im Mönchbruch. Ich mag die Ecke, auch wenn wir bei dem Wetter nicht mit viel Betriebt rechneten. Immerhin konnten wir Bisamratten aus allernächster Nähe beobachten und auch einige Vögel ließen sich fotografieren. Stark, wie einfach das mit dem Tele geht. Das Teil macht nicht nur bei Vielfraßen sehr viel Spaß.

Der Sonntag begann zunächst auch trübe. Wir hatten ursprünglich vor, nach Zavelstein zu fahren, um die letzten Krokusse zu sehen. Laut website sollte die Blüte zwar in vollem Gange sein, dem traute ich aber nicht. Wir zögerten wegen des Wetters und des schlechten Gefühls sehr lange und entschieden uns dann aber, trotzdem zu fahren.

In der Tat war der Blühzustand zwar wirklich noch gut, aber dieses Jahr war sicher nicht die beste Massenblüte. Immerhin wurde der Tag am frühen Nachmittag von einem kalten, grauen und windigen zu einem wunderschönen, klaren und warmen Frühlingssonntag. Da wir so früh dort waren, umgingen wir das Parkplatzchaos, das mit der Sonne einsetzte. Wir ließen uns viel Zeit und spazierten alle Wege um Zavelstein ab. Ein wirklich schöner Tag!

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Der Frühling ist da!

02_leberbluemchen
Seit Tagen haben wir herrlich sonniges Frühlingswetter. Die Temperaturen liegen deutlich über 10 Grad. Und so bin ich jeden Tag an den Wochenenden auf Tour. Ich besuchte die Frühblüher, die Eidechsen und unternahm eine schöne Wanderung mit Alex und Silvana am Rheinsteig. Ich habe immer noch einen fiesen Muskelkater. Dabei war es garnicht so weit. Wir wanderten von Kaub zur Loreley. Ich muss wohl wieder mehr machen.

Erstaunlich, was schon alles blüht. Neben Schwarzdorn und Mandeln blühen Buschwindröschen, Scharbockskraut, Primeln und Kuhschellen. So ist das wohl, wenn man den Winter überspringt.

Zu den Fotos: ab der Taubnessel sind alle Fotos mit der Nikon 1 gemacht. Die Nikon 1 ist eine der billigsten Systemkameras auf dem Markt. Man kann sie mittlerweile schon für unter 200EUR mit Kitobjektiv kaufen. Ich habe allerdings das 60mm Makro von der großen Kamera adaptiert. Die Qualität mit diesem Objektiv ist einfach der Hammer. Der Autofokus rasend schnell, die Farben brilliant, die Auflösung absolut ausreichend und das ganze noch 100% scharf. Leider zeigt das Objektiv aber leichte Aberrationen bei dieser Kamera. Die Fotos sind mit Offenblende entstanden. Abblenden ist kaum möglich, weil dann die Schärfentiefe doch zu groß wird (ist halt ein kleiner Sensor), vermutlich würde Abblenden aber gegen die Aberrationen helfen. Ich bin dennoch extrem glücklich mit dieser Kombination.

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Nicht nach Utah oder Arizona…

altschloss4

führte uns der Wochenendausflug, sondern in die Pfalz an den Altschlossfelsen.
Es ist immer wieder erstaunlich, welche Naturschönheiten in Deutschland zu bewundern sind. Mehrmals war ich schon im Pfälzer Wald und immer wieder staunte ich über die bizarren Felstürme, die natürlichen Sandsteinbögen und den wunderbaren Wald. Bis zu 35m erheben sich die Altschlossfelsen aus dem Wald. Ein wahrhaft beindruckender Anblick.

Leider werden meine Bilder werden dem Erlebnis nicht gerecht. Die Felsen sind ungeheuer schwer zu fotografieren, wie ich finde, da sie mitten im Wald stehen.
Wir wanderten auf dem „Helmut-Kohl Wanderweg“ bis knapp hinter die französischen Grenze, bevor wir umkehrten. Als Weg macht sogar Helmut Kohl richtig Spaß. Bemerkenswert, dass man garnichts von einer Grenze mitbekommt. Europa ist schon großartig.

Natürlich ist die Moabregion in Utah wunderschön und in der bizarren Vielfalt sicher einzigartig, aber in Deutschland haben wir durchaus Vergleichbares zu bieten. Natürlich sind die Felsen hier nicht so exponiert, dafür haben wir Wald außenrum und Bäume obendrauf. 🙂

P.S.: Auf dem Rückweg konnte ich es mir nicht verkneifen in einem Orchideenbiotop zu halten – sieht gut aus. In 6 Wochen ist da sicher die Hölle los.

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