Bei den Leberblümchen

2_1_kl.jpg Anemone hepatica – Leberblümchen

Samstags unternahmen wir einen kurzen Spaziergang zu den Leberblümchen. Das Wetter war, anders als heute, wirklich toll. Nicht zu warm, kein extrem garstiges, hartes,  sondern sanftes, etwas durch dünne Schleierwolken gedämpftes Licht.

Zur großen Freude blühten die Leberblümchen sehr üppig und zahlreich. Eine wahre Pracht.

Das schönste Bild ist an dem Tag aber von Verena gemacht worden. Guter Blick für Lichtsituationen! Tolle Ausbeute für die kurze Zeit.

 

 

Sonntags im strömenden Regen

…nicht viel Spaß und trotzdem immerhin ein gutes Bild.

so_kl.jpg Pulsatilla vulgaris – Gewöhnliche Küchenschelle

ISO 2000 – kein Problem

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Regen am Samstag, Magie am Sonntag

Regen:

Samstags kam ich erst gegen 16Uhr noch einmal raus. Die Renovierung hat mich voll im Griff. Ich fuhr also noch einmal zu den Kuhschellenbiotopen in Rhein-Hessen. Das Wetter war zum Abwinken: es regnete Bindfäden. Ich ließ mich aber nicht beirren, denn ich wollte unbedingt wieder fotografieren und Kuhschellen sind einfach extrem fotogen.

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Das Biotop war in exzellentem Zustand, die Kuhschellen allerdings schienen nicht recht zu wissen, ob sie schon oder noch blühen sollen. Und so fand sich neben blühenden Exemplaren auch schon verblühte und sehr viele knospende. Trotz des Regens bin ich mit den Bildern wirklich zufrieden. Macht Spaß!

 

Magie:

Sonntags brach ich vormittags schon auf. Ich wollte zu den Märzenbechern im nördlichen Rand des Vogelsbergs. Das Wetter war kalt und bedeckt. Wirklich alles andere als schön. Ich stellte das Auto ab und suchte und suchte. Kein Märzenbecher zu finden. Es blühten dort unten zu meiner Verwunderung aber noch Schneeglöckchen. Ich war sicher am falschen Ort, hatte aber nach 3 Stunden spazieren keine Lust mehr und lief zurück.

Ich dachte mir, dass ich auf dem Rückweg wenigstens noch durch den hohen Vogelsberg fahren könnte. Ich sollte in Zukunft aber eher mal auf die Tankanzeige achten. Mit dem letzten Tropfen rollte ich in Schotten in eine Tankstelle, nachdem vorher in den Dörfern entweder nichts zu finden, oder alles zu war. Hier ist der Sonntag wirklich noch heilig.

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Kurz nach dem Tankstop, wieder außerhalb von Schotten, sah ich, wie seelenruhig ein Fuchs vor mir über die Straße lief und auf einem Parkplatz nach etwas fressbarem suchte. Er störte sich nicht daran, wie ich etwas entfernt ausstieg, die Kamera aus dem Kofferaum holte, wieder einstieg, neben ihn fuhr und dann aus dem Auto Fotos von ihm machte. Irgendwann trollte er sich dann doch. Vielleicht also doch ein Glückstag; jedenfalls überzeugte es mich, doch noch einmal Märzenbecher im Hohen Vogelsberg aufzusuchen.

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Ich steuerte ein bekanntes Vorkommen an, das oben auf einer Kuppe, unweit des Hoherodskopfs, in einem lichten Wald, zwischen bemoosten Basaltblöcken zu finden ist. Als ich dann oben ankam stockte mir der Atem. Der Waldboden war über und über mit weißen Farbtupfern übersät und als wäre das noch nicht genug, brach in dem Moment auch noch die Sonne aus den Wolken hervor. Ein wirklich magischer Moment für mich. Allein an diesem wunderschönen Ort, die Blumen im kahlen Wald, die Ruhe, die nur vom Wind, dem Klopfen eines Spechtes und gelegentlichem Vogelgesang unterbrochen wurde.

Heimat kann sich so gut anfühlen!

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Partielle Sonnenfinsternis in Rhein-Main

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Nachdem der ursprüngliche Plan, die Sofi auf den Färöer Inseln zu schauen, kläglich gescheitert war, traf ich mich mit meinen Kollegen am frühen Freitag Vormittag auf dem Parkdeck des MTZ in Sulzbach. Eine gute Idee, denn zum einen waren Wetter und die Aussicht dort super (im Gegensatz zu den Färöer Inseln), zum Anderen war die Fahrt für alle bequem und kurz.
Tage vorher hatten wir schon Vorbereitungen getroffen: Folien und Brillen bestellt, Filter gebastelt und dann war es so weit:
Wir bauten auf, stellten auf die Sonne scharf, wobei ich es tatsächlich viel einfacher fand durch das Okular, als mit Liveview scharf zu stellen und fingen an, zu beobachten und zu fotografieren.

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Ich fand das echt spannend, die Finsternis zu beobachten, wie sich der Mond vor die Sonne schiebt und immer mehr Licht weg nimmt. Damals 1999 habe ich es ja versäumt, die totale Sonnenfinsternis zu beobachten, weil ich noch in der Probezeit war und mich nicht getraut habe, nach einem Tag Urlaub zu fragen.

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Alex machte eine Timelapse (naja… eigentlich zwei), Viktor und ich machten alle paar Minuten ein oder mehrere Fotos. Richtig dunkel wurde es nicht, aber irgendwie war das Licht weicher, so wie das Licht am Abend und es wurde auch spürbar kälter. Zwischendurch gesellten sich noch zwei Leute dazu, die auch an dem Erlebnis teilhaben wollten und mit denen wir uns nett unterhielten. Durch den gewählten Platz wurden es aber nicht mehr, so dass man entspannt sein konnte mit der aufgebauten Technik. Alex hat schon gute Ideen, was Plätze anbelangt 😉


Alle Bilder sind mit ISO 64, 1/200s, f/5.6 aufgenommen und dann einigermaßen stark nachbearbeitet. Ich bin zufrieden.

War mal wieder ein wirklich schöner Morgen mit den Kollegen.

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Schon wieder Sonnenuntergang

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Ich hoffe, dass das nicht nervt, aber ich mag den Taunus und den Rheingau einfach.

Diesmal war ich nicht in Johannisberg, sondern in Rauenthal. Und auch zu späterer Stunde. Es war schon ein bisschen dunkel, als ich dort fotografierte.
Die Bilder sind tatsächlich recht stark bearbeitet, aber die Dateien verhalten sich bei der Nachbearbeitung extrem gutmütig. Reserven ohne Ende. Ich werde wirklich so langsam warm mit der Kamera. Leider ist mein 60mm Makroobektiv das weitwinkligste Objektiv, das ich im Moment habe. Nervt ein bisschen, weil Panoramen so riesige Datenmengen erzeugen. Das Ergebnis macht mich aber einigermaßen zufrieden.

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