Abendlicher Zwischenstop

02_kl.jpg Dactylorhiza sambucina – Holunderknabenkraut

Auf der Rückreise von Düsseldorf besuchten wir abends kurz zwei Orchideenstandorte, die so halbwegs auf dem Weg liegen und siehe da: die allerersten vorwitzigen Orchis purpurea und Dactylorhiza sambucina zeigen sich. Allerdings ist es sicher noch 10 Tage hin, bis man von Hochblüte sprechen kann. Entsprechend kurz war der Aufenthalt… schließlich wollten wir keine Pflanzen zertreten, die man in Knospe noch leicht übersieht.

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Tele oder Weitwinkel?

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Heute war ich bei schönem Wetter mit extrem unterschiedlichen Brennweiten bei den frühen Orchideen, nämlich Ophrys araneola und Ophrys sphegodes, unterwegs. Beide Objektive, die ich dabei hatte, sind Festbrennweiten, zum einen war es das 300mm Tele und zum anderen das neue NIkkor 20mm f/1.8 Superweitwinkel. Das Weitwinkel hat eine Nahgrenze von 20cm von der Sensorebene und das Tele eine von 2,5m.

Das Arbeiten mit den beiden Objektiven ist demzufolge extrem unterschiedlich und ich finde tatsächlich, dass die kurze Brennweite hier besser passt und die Bilder spektakulärer sind. Ich würde sogar behaupten, dass die Schärfe bei dem Kurzen besser ist. Ich bin hin und weg. Gleich beim ersten Versuch passte meiner Meinung nach fast alles. Wenn man allerdings Abstand braucht, um nicht in die sensiblen Gebiete reinzulatschen, dann ist natürlich das große Objektiv Pflicht. Die Pflanzen, die ich fotografierte standen allerdings alle direkt am Weg.

Nikon: das 20mm ist ganz großer Sport. Sehr kurze Nahgrenze, sehr scharf, superleicht und dazu noch einigermaßen bezahlbar. Es könnte wirklich zur ernsthaften Konkurrenz für mein geliebtes Makro werden. Macht Spaß!

Ganz nebenbei: irre hohe Individuenzahl – das könnte ein sehr gutes Orchideenjahr werden

Nachtrag: beim zweiten Anschauen sind die Bilder auch etwas zu dunkel. Das nächste Mal werde ich wohl ne Blende draufpacken bei der Belichtung/Bearbeitung. Man sollte nicht nachts noch mit der Auswahl und Bearbeitung anfangen.

 

Nachtrag 2: Damit ihr den Monitor nicht so hochdrehen müsst hab ich die Bilder nochmal aufgehellt.

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Oasen in Rhein-Main

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Immer wieder erstaunt mich, wie sich die Natur entfaltet, wenn man ihr auch nur den kleinsten Raum gewährt. Ein NSG in der Nähe von Mainz beeindruckte mich bei einem Abendspaziergang mit einer großen Anzahl Wildtieren.

Neben etlichen Hasen, sahen wir auch Rehe, Störche, Kiebitze, Fasane und Gänse, die diese Oase inmitten der Zivilisation nutzen. Die Tiere lassen sich auch nicht von den zahlreichen Spaziergängern bei ihrem Treiben stören.

Da man eben trotzdem nicht gut an die Tiere herankommt und das auch nicht versuchen sollte, sind das hier, wie so oft bei mir Crops.

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Eidechsenzeit

07_kl.jpg Podarcis muralis – Mauereidechse

Mit Verena ging es auch dieses Jahr zu den Mauereidechsen. Am letzten Wochenende war noch total tote Hose, aber heute ein Gewusel sonder gleichen. Überall auf den Mauern tummelten sich die winzigen Eidechsen.

Sie tankten wärmende Sonnenstrahlen und zeigten ausgeprägtes Revierverhalten. Erbittert wurde um die guten Plätze gezankt. So ist das wohl in der Paarungszeit.

Zwischendurch beobachteten wir noch einen Falken bei der Jagd und bewunderten die bunten Streifen mit Wildblumen zwischen den Weinreben.

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