Über Enttäuschungen

02_kl Plattbauch

Neulich hatte ich eine interessante Diskussion über eMail mit einem Bekannten. Es ging um frustrierende Ausflüge und Enttäuschungen bei Ausflügen. Im Speziellen, wenn man eine Tour macht, um etwas bestimmtes zu sehen und sich das Gesuchte absolut nicht finden lässt.

Heute Abend waren wir spazieren und hatten die Hoffnung eventuell Hirschkäfer zu sehen. Natürlich ließen sich die Käfer nicht blicken, aber wie so oft sahen wir jede Menge andere Tiere und wir waren wirklich sehr zufrieden und der Spaziergang war Erholung pur. Ich denke, selbst wenn wir keine Tiere gesehen hätten, wären wir wenigstens an der frischen Luft gewesen und hätten uns nach dem Umzugs- und Renovierungswochenende etwas erholt.

Im letzten Jahr war ich oft unzufrieden mit Fotos und mit den Ausflügen, was auch mit meiner beruflichen Situation und meiner Stimmung zu tun hatte. Teilweise war das sicher auch krankheitsbedingt. Dieses Jahr hat sich das wieder gewandelt.

Frustration kommt bei mir aber eher selten auf. Ich denke hier an die ersten Tage Island im November vor 3 Jahren, als wir zunächst schlechtes Wetter hatten und an Polarlichter nicht einmal zu denken war, oder an sinnlose Ophrys-Suchaktionen nach den Kahlfrösten 2012. Dennoch ist es tatsächlich so, dass man doch meistens etwas hat, was man bestaunen kann, oder was einem gefällt. Die Natur ist fast immer spannend und noch öfter schlicht erholsam.

Fazit: Hirschkäfer nicht gesehen, Hirsche, Stare, Frösche, Libellen gesehen – außergewöhnlich schöner Spaziergang.

 

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