Der Schlussakt des Sommers

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Die Blüte der Herbst-Drehwurz läutet hier meist das Ende des Hochsommers ein. Natürlich haben wir auch dieses Jahr die Pflanzen besucht. Wegen der Trockenheit des Sommers war ich unsicher, ob wir überhaupt fündig werden könnten. Das Biotop war erstaunlicherweise sogar in einem guten Zustand. Fast als hätte es nie diese Trockenheit gegeben. Erstaunlich, was ein bisschen Regen ausmachen kann. Eventuell folgen noch weitere Bilder – ich bin da nicht ganz zufrieden.

Ein zweiter Besuch abends in den Biotopen hat sich tatsächlich gelohnt und zu besseren Ergebnissen geführt. Jetzt bin ich halbwegs zufrieden.

Es scheint tatsächlich gar kein schlechtes Jahr zu sein: die Biotope haben deutlich an Individuenzahl gewonnen. Zu Ende August hat sich die Anzahl sicher verdoppelt. Ich habe mich in beiden Biotopen auch über die Zufallsbegegnungen gefreut.

 

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Kurztrip mit Johannes

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Am vorherigen Wochenende war ich mit meinem Neffen zu einem Kurzausflug in die deutschen Alpen verabredet. Ich hab mich da echt drauf gefreut und es wurde ein sehr harmonisches und schönes Wochenende, an dem wir viel gemacht haben.

Tag 1: Zugspitze

Wir hatten zwar das Quartier im Allgäu, aber das wirklich unterirdische Wetter brachte uns dazu, zunächst zur Zugspitze zu fahren. Das Wetter war dort zwar auch bedeckt, aber zumindest regnete es nicht in Strömen. So fuhren wir von Oberstdorf über den Plansee und Ettal nach Garmisch-Partenkirchen.

Auf der Zugspitze war leider im dichten Nebel nicht viel zu sehen. Dennoch war es eine schöne Fahrt und auch beeindruckend. Von der berühmten Aussicht war natürlich nichts wahrzunehmen. Zurück fuhren wir über Sonnalpin, um noch einen Blick auf den Gletscher zu werfen. Auch der verlor sich ein bisschen im Nebel.

Nach der Bergfahrt spazierten wir noch um den Eibsee.

 

Tag 2: Nebelhorn

Am zweiten Tag war im Allgäu schönes Wetter vorhergesagt. Leider war dort auch dieser Tag bedeckt. Wir versuchten dennoch unser Glück und fuhren aufs Nebelhorn. Auf der Bergstation dann leichte Ernüchterung: es regnete Bindfäden. Dennoch liefen wir einen Rundweg. Eine eigenartige Stimmung herrschte dort. Die Wiesen glänzten silbern von Regentropfen und überall standen Blütenpflanzen. Leider aber auch hier keine Sicht. Nach dem Rundweg fuhren wir zur Gipfelstation und kehrten ein. Von dort liefen wir dann wieder herunter.

Als wir von der Bergstation in Richtung Tal fuhren, rissen die Wolken auf und die Sonne kam raus. Leider dann doch zu spät, damit wir die Aussicht genießen konnten.

Wir machten danach noch einen Spaziergang durch ein Hochmoor, bevor es dann zurück nach Wiesbaden ging.

War ein schönes Wochenende. Ich hoffe, dass wir das nochmal bei besserem Wetter wiederholen können.

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