Ins Wasser gefallen

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Lange haben wir einen Wanderausflug ins steinerne Meer geplant. Alles war vorbereitet, die Hütten gebucht, die Anreise vereinbart und schließlich die Rucksäcke gepackt. Leider lässt sich eine Sache nicht planen: das Wetter.

Freitag abends kamen wir in Berchtesgaden an und es zeichnete sich bereits ab, dass der nächste Tag schwierig werden könnte. Es war zwar noch nicht am Regnen, aber der Himmel war total bedeckt. Immerhin war es noch recht warm. Da über den Wolken manchmal ein Vollmond zu erahnen war, zog ich mit Viktor noch einmal nach dem Abendessen los. Immer wieder sahen wir in den Bergen Wetterleuchten und manchmal riss die Wolkendecke kurz auf, und es waren Mondstrahlen zu sehen. Eine irre Szenerie.

Am nächsten Morgen ging es dann runter an den Königssee. Es regnete in Strömen. Trotzdem setzten wir mit dem Boot über nach St. Bartholomä. Leider war von der herrlichen Landschaft nicht viel zu sehen.

Von der Pilgerkapelle wanderten wir los. Bereits nach kurzer Zeit waren wir komplett durchweicht, obwohl wir den Weg noch nicht weit gegangen waren. Noch deutlich unter der ersten Zwischenetappe Trischübel brachen wir ab. Ein Mitwanderer hatte keine Lust mehr und wollte umkehren und so ging es dann den Weg zurück. Ich persönlich wäre noch weiter gegangen, aber da die Mehrheit der Gruppe dann tatsächlich nicht mehr wollte, fügte ich mich.

Weil  die Vorhersage auch für die nächsten Tage sehr bescheiden war, beschlossen wir noch am gleichen Tag direkt wieder heim zu fahren.

Hoffentlich gibt es beim nächsten Mal dann besseres Wetter. Der Weg ist nämlich wirklich traumhaft schön und lohnt sicher die Wanderung.

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