Eintönigkeit

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Auch wegen der langen Kälte habe ich das Gefühl, im Moment immer nur das Gleiche zu fotografieren. Hirsche und immer wieder Hirsche… die Versuche, bei klarem Himmel mal wieder Sterne zu fotografieren, ist nicht so recht geglückt. Ist hier auch nicht so irre leicht. Das soll keine Entschuldigung sein, dennoch ist es zuviel Aufwand für extrem niedrigen Ertrag.

Samstag Nacht bin ich also noch gegen 1 Uhr fotografieren gewesen. Nachdem ich den twitch-Stream eines Kollegen angeschaut hatte, brauchte ich das, um runter zu kommen. Das war wirklich ein schöner Tag und irgendwie wäre es ohne den nächtlichen Ausflug nicht komplett gewesen. Manchmal habe ich ja so fixe Ideen.

Sonntags früh bin ich dann eine Stunde vor Sonnenaufgang schon wieder losgefahren. Mir fiel nichts besseres ein, als noch einmal zu den Hirschen zu fahren. Im Nachhinein hätte ich vielleicht besser Aufnahmen der Städte MZ oder WI gemacht. Sieht bei der Kälte auch sehr schick aus. Stattdessen eben nochmal bei -10°C zu den Hirschen.

Wieder schönes Licht, wieder waren die Hirsche sehr kooperativ, aber irgendwie ist es dann doch immer ähnlich. Nächstes Mal dann wirklich was anderes, wenn es so kalt bleibt. Ich könnte mich an Feldhasen oder so versuchen, oder wirklich mal Stadtsilouetten.

P.S.: wirklich sehr unterhaltsam, der Stream

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Fotos zum Jahreswechsel

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Das Wetter zum Jahreswechsel spielte wirklich verrückt. Warme Perioden wechselten sich mit starkem Frost und heftigem Schneefall ab. Fotografisch war es schwierig, sich auf ein Thema einzustellen.

Vor Silvester war ich viel im Taunus und hier in der Gegend unterwegs.
Mit meinen Eltern unternahm ich auch einen Ausflug zum Hoherodskopf.
Im neuen Jahr war ich dann bei den Damhirschen und jetzt am Wochenende haben wir einen Ausflug zur Wasserkuppe unternommen. Hier in Wiesbaden war ja irgendwie gar kein Schnee mehr. Bis Gersfeld war die Fahrt auch sehr entspannt. Hoch zur Wasserkuppe war dann aber Schneetreiben, keine Sicht und viel, viel Schnee. Trotzdem allesamt sehr schöne Ausflüge.

Die drei Wochen haben wirklich viel Erholung gebracht und ich habe neben den Fotos viel für den Verein machen können und habe hier noch renoviert.

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Jahresrückblick 2016

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2016 war ein seltsames Jahr. Letztes Wochenende habe ich überlegt, was ich überhaupt gemacht habe, weil ich nicht recht zufrieden war. Irgendwie habe ich 2016 eher negativ in Erinnerung. Mir fiel dann erst ein, dass ich viele tolle Reisen und Ausflüge unternommen habe und dass auch beruflich vieles voran geht.

Im Februar startete ich mit Verena zu unserer Tour nach Südeuropa. Normale Menschen würden das vermutlich mit dem Flugzeug machen, wir hatten aber vor, die Reise mit dem Auto anzugehen. So fuhren wir über Frankreich, mit Besuchen am Puy de Dome und Lascaux, nach Spanien. Dort besuchten wir die Höhle von Altamira und weiter ging es an den Picos de Europa entlang nach Portugal. Dort hatten wir Karten für das EURO-League Spiel FC Porto gegen Borussia Dortmund. Leider kamen wir mit den Karten dann nicht ins Stadion. Dennoch genossen wir Porto. Von Portugal fuhren wir in das Vogelparadies Extremadura. Nie werde ich die Geier am Castillo de Monfragüe vergessen. Einfach grandios! Die Rückreise führte uns über Südspanien nach Carcassone und dann über die Camargue zurück nach Deutschland. Man kann auch in Europa irre Roadtrips machen.

Im April war ich dann bei der Konfirmation meines Neffen in Norddeutschland. Ein schönes Wochenende und ein schönes Fest.

Ende April begann die Blühsaison der heimischen Orchideen. Dieses Jahr war ich viel früh morgens und spät abends unterwegs. Ein mehrtägiger Ausflug führte mich an den Wipperdurchbruch in Thüringen. Unglaublich, was die Thüringer für Biotope haben. Überhaupt war ich dieses Jahr oft (4 mal?) in Thüringen. Einfach immer eine Reise wert.

Nicht vergessen will ich die vielen Ausflüge mit Mathias. Ich glaube wir haben Tausende Bienenragwurzen gesehen. Gute Zeiten – was hatten wir einen Spaß! Ich hoffe, dass wir nächstes Jahr wieder so viel rumziehen.

Im August plante ich mit Manfred und Sebastian den Trip nach Polen. Leider bin ich am Ende dann alleine gefahren, weil die anderen zwei kurzfristig nicht konnten. Das ist wirklich irre schade, aber trotzdem war es eine wirklich geile Tour. Polen ist so urig im Osten und bietet so viel schöne Landschaft. Alles ist viel entspannter, als man sich das vielleicht vorstellt. Ich kann jedem, der Ruhe sucht wirklich Augustów empfehlen. Nicht unerwähnt lassen wollte ich die Tips von Manfred, Sebastian, Gerd Jung, Karsten und vor allem Günther Blaich. Ohne euch wäre die Reise so nicht möglich gewesen. Danke!

August fing auch ein neues berufliches Kapitel an. Unser Team wurde restrukturiert. Wir bekamen einen Coach zur Seite, sind zum Kunden gewechselt und stellten auf Scrum um. Was soll ich sagen? Es ist zwar irgendwie stressiger, aber der Stress ist positiv. Wir haben Spaß an der Arbeit. Die Arbeit wird wertgeschätzt und die Stimmung im Team ist spürbar besser. Erstaunlich, wieviel so etwas ausmachen kann. Leider reduzierte sich die freie Zeit dadurch aber auch spürbar. Mal schnell eine eMail schreiben ist schlecht, wenn man zu zweit am Rechner sitzt. Aber Probleme lösen sich einfach schnell in Wohlgefallen auf, wenn 1,5 Hirne darüber nachdenken.

Ende Oktober waren wir für Konzert der Band „the Cure“ für eine Woche in Wien. Mein erster Besuch dieser Stadt hat mich regelrecht begeistert. Der morbide Charme der Stadt, die bauliche Geschlossenheit, die kulinarischen Genüsse… Wien ist eine Reise wert.

Die negativen Dinge, wie die Krankenhausbesuche im Juli und meinen Ärztemarathon im November und Dezember will ich bewusst ausblenden.

Nächstes Jahr wird sich hoffentlich in meiner persönlichen Situation viel ändern: Verena und ich wollen endlich heiraten. Außerdem hoffe ich, dass ich wieder etwas mehr Zeit für den Verein finde. Es steht auch immer noch die Arbeit an meinem Wiesbadener Orchideen Projekt aus. Da habe ich zwar einiges vorbereitet, aber nichts fertig gebracht. Eine Reise in die USA ist bereits geplant und gebucht. Ich werde schauen, wie das alles klappt.

Allen Lesern wünsche ich ein gesundes, frohes und glückliches Jahr 2017!

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