Kurztrip nach Griechenland

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Gerade sind wir von unserem ersten Urlaub in Griechenland zurückgekehrt. Ich bin immer noch tief beeindruckt von der Schönheit dieses Landes. Anders als viele sicher erwarten, war der Schwerpunkt nicht die Orchideensuche, sondern tatsächlich sowohl Kultur, Landschaft als auch Natur kennen zu lernen. Dennoch haben wir durch die hervorragenden Tips von Frau Gerstner auch viele Orchideen gefunden. 

Ich bin auch ein wenig überfordert mit dem Erlebten und deshalb werde ich das häppchenweise präsentieren.

Athen

Spät abends kamen wir in Athen an und so fielen wir, nach einem Blick von der Dachterasse des Hotels auf die Akropolis, erschöpft ins Bett. Einen vollen Tag hatten wir dann Zeit die Stadt zu besichtigen. Mich überraschte das grüne Zentrum der Stadt um die Akropolis und so sahen wir gleich bei unserer ersten Station, der griechischen Agora eine Landschildkröte direkt am Apollontempel. 

Natürlich besuchten wir auch andere antike Stätten der Stadt wie die Akropolis. Leider werden diese in der Wintersaison schon um 15:00 geschlossen, was uns aber nicht davon abhielt die Stadt weiter zu erwandern.

Mich begeisterte neben der Kultur und dem quirligen Leben auch die Vielfalt an Blumen in der Stadt und so hatte man meist einen angenehmen Geruch von Kamille und anderen Kräutern in der Nase während man mit dem Auge die vielen Farben genoss.

Mykene

Früh morgens am nächsten Tag ging es dann weiter nach Mykene. Wunderbar gelegen sind die dortigen uralten Ruinen ein Muss für Besucher der Peleponnes. Leider ist es fast unmöglich, das Löwentor ohne Besucher zu fotografieren. Ist aber auch kein Drama, immerhin gibt es so den Ausmaßen eine Relation. Mit großer Begeisterung fotografierten wir auch die Eidechsen in den Ruinen und beobachteten die zahlreichen Schmetterlinge.

Epidauros

Von Mykene ging es im Anschluss direkt weiter nach Epidauros. Wieder ein irrer Bau. Die Akkustik im dortigen Theater haut einen einfach um. Von der letzten Reihe konnte man tatsächlich die Schritte der Leute unten auf der Theaterbühne hören. Etwas unheimlich war es, unten auf der Bühne zu sprechen, denn der Schall wurde auf beeindruckende Weise verstärkt und man hörte sich selbst sehr laut. Leider wurde das Erlebnis nach einiger Zeit von einer lauten Reisegruppe etwas gemindert.

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Langes Wochenende in Irland

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Am langen Osterwochenende war ich wieder mit meinem Neffen unterwegs. Dieses Mal ging es nach Dublin. Die Wettervorhersage nahm mir zwar ein wenig die Vorfreude, aber dennoch begaben wir uns gut gelaunt auf die Reise.

Schon am frühen Nachmittag bezogen wir unser Hotelzimmer und machten uns nach einer Stärkung im Café des Hotels auf eine Tour durch die Stadt. Dublin hat sich seit dem letzten Besuch nicht sehr verändert, was durchaus positiv ist. Da das Wetter auch schon eher durchschnittlich war, versuchten wir viel Zeit in Gebäuden zu verbringen. So ganz gelang das nicht, aber so irre nass sind wir auch nicht geworden.

Am nächsten Tag war Regen vorhergesagt. Deshalb unternahmen wir eine Fahrt auf die andere Seite der Insel. In knapp 3 Stunden erreicht man die Cliffs of Moher.
Ja, ja… ich weiß, es ist in etwa so, als würde man mal schnell von uns aus in die Schweiz fahren. Aber die Fahrt lohnte sich wirklich sehr. Das Wetter war klar, wir bekamen viel Sonne und wanderten mehrere Stunden die Klippen entlang bis zum Ende der Landzunge, zum Túr an Mhothair. Am späten Nachmittag waren wir wieder am Auto und beschlossen den Friedhof in Ennistymon zu besuchen, der uns auf dem Hinweg schon aufgefallen war. Ein sehr schöner Stop mit unzähligen Motiven. Danach fuhren wir zum Poulnabrone Dolmen. Dieser Dolmen ist der wohl bekannteste in Irland. Ein sehr lohnenswertes Ziel. Etwas abseits, zwar vielbesucht, aber sehr beeindruckend, kostenlos und schön gelegen. Den Sonnenuntergang genossen wir dann vom Black Head Lighthouse am Nordende des Burren.

Den nächsten Tag ließen wir es etwas langsamer angehen. Ich hatte Tickets für den Besuch der Trinity College Library gebucht. Da wir schon sehr zeitig dort waren unternahmen wir vorher noch eine Tour im Islandsimulator (offener Doppeldeckerbus). Die Tour war sehr unterhaltsam und wir waren direkt als die Tour zu Ende war pünktlich an der Bibliothek. Das Book of Kells hat mich wieder sehr beeindruckt. Es sagt schon viel über ein Volk aus, wenn es ein Buch als ihren wertvollsten Besitz bezeichnet. Nach der Besichtigung zogen wir noch durch die Stadt, um anschließend zum Hotel zurückzukehren. Da es aber erst 16:30 war, beschlossen wir, noch nach Glendalough, im Süden Dublins zu fahren. Die Ruine des alten Klosters ist landschaftlich reizvoll gelegen und generell beeindruckend. Leider stellte ich fest, dass das Okularglas der Kamera sich verabschiedet hatte (wie geht sowas überhaupt?) und ich stellte das Fotografieren ein. Vom Besuch des nahegelegenen Athgreaney Stone Circle habe ich deshalb kaum Fotos.

Am Montag mussten wir schon wieder zurück, deshalb konnten wir vor dem Flug nur kurz bei miserabelstem Wetter die Halbinsel Howth besuchen.

Danke nochmal Johannes! Das war ein cooler Trip. Müssen wir mal wiederholen.

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