und die dritte Kartierungsexkursion

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Eigentlich habe ich dieses Jahr übertrieben viel kartiert und mehr mache ich dieses Jahr auch nicht mehr. Immerhin waren alle drei Aktionen irgendwie die Arbeit wert. 

Auch bei dieser Aktion gab es Besonderes: dieses Mal außergewöhnlich reichhaltige morio-, ustulata- und mascula-Vorkommen in der Nähe von Herborn. Und auch dieses Mal hatten wir viel Spaß beim Suchen und Erfassen in der Natur. 

Trotzdem mache ich nächstes Jahr eher wieder nur eine Kartierungsexkursion. 

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AHO-Kartierung die Zweite

03_sm Orchis tridentata – das dreizähnige Knabenkraut – um die Art ging es bei der Kartierung

Die zweite Kartierungsaktion des Jahres lief unter dem Motto „Tridentata-Rallye“. Ziel war es möglichst viele alte Fundpunkte zu der Art zu besuchen und Funde zu bestätigen oder eben auch nicht.

Vier Tage lang rauschten wir von Biotop zu Biotop. Dabei gab es großartige Erlebnisse mit ganz wahnsinnig ergiebigen Biotopen, die mir teilweise komplett unbekannt waren. Es gab aber auch Enttäuschungen. Manche Biotope sind mittlerweile Äcker, oder nur noch an Wacholderbüschen im Wald zu erkennen, oder eben komplett aufgeforstet.

Insgesamt muss man immer wieder feststellen, was es doch für eine Schande ist, dass man sein Heimatland erst durch solch eine Aktion kennen lernt. Was es hier für wunderschöne Ecken gibt! Ich komme mir trotz der Strapazen und des Stresses wieder reich belohnt vor. Ich habe viele neue Biotope und spektakuläre Landschaften genießen dürfen. 

Auch dieses Wochenende war ein absoluter Gewinn.

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AHO-Kartierung die Erste

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Was für ein Tag!

Ich muss wirklich gestehen, dass ich wohl noch nie auf einer Kartierungsexkursion so viel Spaß hatte. Es hat einfach alles gepasst: das Wetter, die wunderbare Landschaft,  die Gruppe, die Stimmung, das botanische Fachwissen und nicht zuletzt die Individuenzahlen der gefundenen Orchideen. All das gab der Exkursion Leichtigkeit, Tiefe und gute Ergebnisse.

Neben Unmengen breitblättriger Fingerwurz fanden wir auch Brand-Knabenkraut, Vogel-Nestwurz, schwertblättriges Waldvöglein, gefleckte Fingerwurz, kleines Knabenkraut und grüne Hohlzunge. Und all diese Arten waren schon in Blüte, wobei noch nicht alle gut zu zählen waren, dafür war es dann doch zu früh.

Neben den botanischen Schätzen haben wir außerdem direkt zu Beginn der Exkursion eine Ringelnatter gesehen. Das ist für mich auch kein alltäglicher Anblick.

Tatsächlich eine Exkursion auf die ich nur mit positiven Gedanken zurückblicke. Ein wirklich gelungener Tag. Das sind so die Momente, wo die Vereinsarbeit sich so richtig auszahlt und alle Beteiligten profitieren.

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