Chile: Ein guter Start – Valparaíso

Nach langer Planung und ewigem Warten war es endlich so weit. Unsere Reise nach Chile mit Alex und Silvana ging los. Über Amsterdam und Buenos Aires flogen wir nach Santiago de Chile. Atemberaubend war der Blick auf die Anden mit dem Aconcagua, den höchsten Gipfel der Anden, beim Anflug auf Santiago – ein Vorgeschmack auf den Urlaub.

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Aber wir waren nach 17 Stunden Flug und langen Wartezeiten bei den Zwischenstops noch nicht am Ziel, denn der erste Stop war Valparaíso an der Pazifikküste. 

Es sind zwar nur etwas über 100km zu fahren, aber das zieht sich, wenn man entsprechend geschlaucht und mit einem fremden Auto unterwegs ist. Irgendwie hat uns aber die Reiseeuphorie dann sicher nach „Valpo“, wie die Stadt in Chile genannt wird, getragen. Die Suche nach dem Hotel und speziell nach Parkplätzen gestaltete sich abenteuerlich. Man merkt erst,  was man daheim an seinem Kleinwagen hat, wenn man das Auto durch eine enge Gasse in eine noch engere Parklücke zirkeln muss,. Das Hotel im Kolonialstil war dann allerdings der Hit: beeindruckend gelegen mit viel Charme und toller Aussicht.

Valpo ist eine sehr bunte und sehr schöne Stadt, die sich über mehrere Hügel die Küste entlang streckt. Berühmt sind die Ascensors, die Aufzüge, die die Hügel mit der Unterstadt verbinden. Unser Hotel lag direkt an der Bergstation des Ascensor Concepción und ermöglichte uns leicht Ausflüge durch die Stadt zu unternehmen.

Bekannt ist Valpo auch für die unzähligen Wandgemälde. Man kann wirklich stundenlang spazieren und sieht immer neue lustige, beeindruckende oder auch melancholische Kunstwerke.

Natürlich besuchten wir auch den Hafen und unternahmen eine Rundfahrt. Die Blicke vom Wasser auf die Stadt sind schon wirklich toll, aber leider war das Wetter trüb und so gab es dabei nicht viele Fotogelegenheiten. Die Bezahlung war dann unkompliziert: der Bootsführer meinte nur lakonisch mit einem breiten Grinsen: „You no pay, you go down!“ Wir haben es vorgezogen, zu bezahlen. 

Unbedingt empfehlenswert ist ein Besuch der Caleta Portales. Hier befindet sich der Fischmarkt. Massen von Seevögeln und Seelöwen versuchen dort einen Happen abzubekommen. Wir verbrachten dort sehr viel Zeit damit, die Pelikane und anderen Vögel zu beobachten. 

Überhaupt die Vögel: direkt neben dem Hotel herrschte ein irres Piepsen, Brummen und Schwirren, dass sich als eine Schar Kolibris herausstellte, die sich an den grellrot blühenden Aloen dort gütlich taten. Natürlich mussten wir hier lange und ausgiebig beobachten und fotografieren.

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