2020 in Bildern

Im letzten Jahr tat ich mich sehr schwer, jeweils ein Bild des Monats festzulegen. Vielleicht ist so etwas auch gar nicht sinnvoll, aber es quält meinen inneren Monk, wenn ich das nicht mache. Ich versuche das Jahr zu rekapitulieren und dabei die Bilder des Monats zu finden.

Januar

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Im Januar kommt für mich eigentlich nur Helgoland in Frage. Zwar gab es auch die obligatorischen Rohrdommelfotos und auch ein paar Ausflüge mit Daniel, aber die Robben schlagen als Motiv einfach alles andere im Januar.

Februar

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Der Februar ist schon schwieriger. Auch hier fotografierte ich die Rohrdommel. Aber auch die grünen Nieswurzen waren da schon fotogen. Die Kuhschellen und Märzenbecher könnte ich auch nehmen. Am besten gefällt mir aber eine relativ einfaches Portrait Bisamratte. Ja, keine Kunst, aber irgendwie das beste des Monats.

März

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Im März war ich wieder mit Daniel viel unterwegs. Dabei entstanden vermutlich meine besten Kuhschellenfotos, aber auch schöne Fotos von Rehen, Becherlingen und Märzenbechern. Das beste Licht hatte ich wohl bei einem Abendausflug zu den Leberblümchen, habe aber technisch etwas verkackt. Dann gab es noch einen kurzen Ausflug zu den Kaninchen, wo extrem niedliche Fotos entstanden sind. Auch schöne Fotos der Wacholderdrossel und des Grünspechts sind dabei. Ich bin aber ein Blumenfreak. Ich bleibe bei den Kuhschellen.

April

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Der April ist wieder sehr schwierig. Mein Lieblingsfoto ist eigentlich das eines Eichhörnchens. Es entstanden natürlich auch sehr viele Orchideenfotos, nur eben für mich nicht so außergewöhnlich wie das Eichhörnchen. Auch von den Kuhschellen gelangen mir schöne Fotos. Und jaaa… wir besuchten im Apri auch Smaragdeidechsen, Schachblumen und Salamander, aber für mich gewinnt das Hörnchen.

Mai

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Im Mai ist es wieder einfacher. Zwar gab es auch Touren zu Salamandern, und die Begegnung mit einem Reh samt Kitz mit Verena. Nicht zu vergessen den Ausflug mit Daniel zu den Purpurreihern. Am eindrucksvollsten waren für mich aber die UV-Fototouren. Ich finde einfach keine Worte. Stellvertretend dafür ein Foto des Frauenschuhs. Was für eine irre Regentour mit Mathias. Die Magie dieser Momente werde ich nie vergessen.

Juni

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Im Juni könnte ich schon wieder mit UV-Touren weitermachen, aber es gab auch eine Tour zum Kaiserstuhl mit Verena und die spektakuläre Sichtung einer Äskulapnatter in Eltville. Nicht zuletzt unternahmen wir auch eine Tour ins Voralpenland, wo mich die Unken und natürlich auch die Orchideen begeisterten. Die Kreuzotter habe ich leider nicht erwischt, weil ich die Kamera noch auf Selbstauslöser gestellt hatte. Für mich gewinnt der Fokusstack, den ich freihändig aus mehreren Fotos einer Unke erstellt habe.

Juli

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Der Juli bot sehr viele Motive. Die vielen Schmetterlingstouren mit Daniel, Johannes und Verena, die zumeist aber nicht so besonders erfolgreich für mich waren (für mich sogar ein Stück weit eine Wende zu einer schlechteren Fotografie, die ich gerade versuche, aufzuarbeiten). Dann bereitete wie aus dem Nichts der Komet Neowise eine abendliche Show, die sehr sehenswert war. Leider war ich da zu mutlos grandiosere Motive aufzusuchen. Dennoch eine tolle Erfahrung. Am meisten geflasht hat mich aber die Tour zum Widerbart. Bis spät in die Nacht lagen wir auf dem Weg und fotografierten mit UV-Lampen und ohne, bis die Glühwürmchen rauskamen. Zu allem Überfluss sahen wir dann auch noch leuchtende Nachtwolken. Leider aber ohne den Kometen.

August

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Der August ist sehr schwierig, denn die Psyche machte mir zu schaffen. Die lange Dürre ging mir stark aufs Gemüt und die alte Kamera fing an zu spinnen. Wahrscheinlich ist ein Foto von vor mir auffliegenden Staren mein Lieblingsfoto, aber die Auswahl ist dünn und außer ein paar Insekten, schlechten Orchideenfotos, Feldhasen und eben den Staren ist nicht viel entstanden.

September

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Im September kann man natürlich immer Spiranthes zeigen, die natürlich auch im UV-Licht wunderhübsch leuchtet. Aber auch im September gab es viele Touren zu Rehen und Feldhasen mit zufriedenstellenden Ergebnissen. Ich entscheide mich aber für etwas anderes: Mit meiner Mutter unternahm ich eine Tour ins Voralpenland und bei einem Ausflug auf die Zugspitze bei über 100km Fernsicht entstanden auch für mich spektakuläre Fotos. Gab zwar auch wieder Unken, aber die will ich nicht dauernd zeigen.

Oktober

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Der Oktober war für mich ein Pilzmonat. Ich hatte da zwar auch tolle Sichtungen von Hasen und Hirschen, aber die Pilzstacks von den Touren mit Daniel mag ich am liebsten.

November

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Im November mache ich mit Pilzen weiter, auch wenn es durchaus auch tolle Landschaftsfotos gab. Die Lichtstimmungen im Nebel sind grandios und ich mag es, das zu fotografieren. Für mich das Foto des Monats: die Schleimpilze als 5:1 Makro.

Dezember

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Der Dezember ist am Schwierigsten. Es gab kaum gute Gelegenheiten und schöne Fotos sind mir so gut wie nie gelungen. Schön finde ich den Storch und die Kraniche aus der Wetterau. Ich entscheide mich aber für eine abendliche Lichtstimmung in Rhein-Main, einfach, weil es so spektakulär aussah.

Der Rest… oder: was es nicht reingeschafft hat

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Foto von Martin. Setze ein Lesezeichen zum Permalink.

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