Bei den Teichen

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Im Januar war ich ein paar Mal bei der Rohrdommel. Leider saß die Rohrdommel meist weit weg.

Manche Tage sind aber speziell. Zunächst sahen wir die Rohrdommel wieder in großer Entfernung, so dass man keine guten Fotos machen konnte. Wir spazierten weiter, um am anderen Teich nach der Dommel zu schauen. Fehlanzeige… dann sah ich aus dem Augenwinkel einen Eisvogel kurz aufblitzen, verlor ihn aber wieder aus dem Auge. Kurz später sahen wir ihn dann wieder, ziemlich nah sogar. Eisvögel sind aber leider scheue Gesellen und mögen Kameras nicht und so flog er nach kurzer Zeit weiter. Wenigstens habe ich diesmal nicht komplett verkackt und bekam ein Foto. Wir gingen noch ein wenig weiter.

Zurück am Teich, suchten wir wieder das Schilf nach der Dommel ab. Fehlanzeige! Tja… und dann hatten wir Glück. Die Dommel flog an und setzte sich direkt vor uns. Ich war zu erschrocken, um Flugbilder zu machen, aber immerhin saß sie in bester Fotoentfernung. Was für ein Glück! Wir konnten ausgiebig fotografieren. Immer wieder erstaunlich, wie der Vogel mit dem Hintergrund verschmilzt, wenn man kurz nicht hinschaut. Es ist fast unmöglich ihn dann zu sehen.

Langsam schritt die Dommel tiefer ins Schilfdickicht und wir wollten gehen, als sich plötzlich ein weiterer Eisvogel in das gerade durch die Wolken brechende Sonnenlicht direkt vor uns setzte. Was war das eigentlich wieder für ein Tag?

Manchmal hat man einfach Glück. Andererseits war ich auch schon zigmal da und habe nichts fotografieren können. Die zwei Eisvögel, die sich momentan dort am Teich aufhalten, scheinen jedenfalls nicht so scheu zu sein, wie die letzten Jahre.

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