Ein letztes Mal dieses Jahr


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zeige ich Fluoreszenzen von Orchideen. Liegt natürlich daran, dass jetzt alle heimischen Orchideen mit ihrer Blüte durch sind.

Auch dieses Mal habe ich wieder von leicht zugänglichen Standorten, meist vom Weg aus fotografiert, um eine Beschädigung von Pflanzen und Biotop zu vermeiden. Gerade bei Dunkelheit ist das ja geboten. Es sind für mich ein paar Überraschungen dabei. Manche Orchideen zeigen einfach eine wahnsinnig schöne Fluoreszenz.

Hochsommer

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Tja… was soll man über diesen Sommer sagen. Wir haben eine Dürrekatastrophe sonder gleichen und im Radio wird ständig geträllert, wie wunderbar das Wetter ist. Mir drückt das Wetter so aufs Gemüt, dass ich kaum in der Lage bin, noch raus zu gehen und zu fotografieren. Ein Blick in die braunen, trockenen Wälder lässt jede Lust vergehen. Ich könnte ja irgendwie noch damit leben, wenn es ja nur die Fichten wären, die im Mittelgebirge sterben, aber mittlerweile werden auch Buchen und Eichen braun. Laubfärbung mitten im August.
Fotografisch bin ich gerade auch irgendwie in einer Talsohle. Schlechte Voraussetzungen also.

Irgendwie habe ich mich letzte Woche aber doch zu einem kurzen Spaziergang durchgerungen. Man muss ja raus… trotz allem.

Und was soll man sagen: immerhin habe ich ganz in der Nähe dann doch noch ein paar Fotos machen können, mit denen ich nicht komplett unzufrieden bin.

Schmetterlinge


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Lange Zeit lief das Thema Schmetterlinge etwas unter meinem Radar. Natürlich freute ich mich immer, wenn ich Schmetterlinge sah, aber irgendwie habe ich nie gezielt welche fotografiert.

Mittlerweile ärgere ich mich, dass ich nicht früher damit angefangen habe. In meiner Kindheit waren Admiral, Tagpfauenauge, Kleiner Fuchs und Trauermantel absolut alltägliche Gäste in unserem Garten. Heutzutage ist es schon ein Ereignis, wenn man überhaupt einen Tagfalter sieht und noch mehr, wenn es kein Kohlweißling ist. Es ist absolut erschreckend, wie die Anzahl dieser schönen Insekten abgenommen hat.

Die Abnahme scheint mit der allgemeinen Abnahme der Artenvielfalt einher zu gehen, ist aber deutlich einfacher zu bemerken.

So kenne ich zum Beispiel noch etliche Stellen für Orchideen, aber es fällt mir viel schwerer solche Stellen sicher für Tagfalter zu benennen. Zugegeben habe ich mich natürlich viel mehr mit den heimischen Pflanzen beschäftigt, dennoch sind mir die Schmetterlinge aus meiner Kindheit als alltäglich bekannt, Orchideen hingegen waren irgendwie schon immer nicht so leicht zu finden.

Mein Fotofreund Daniel machte mich auf das Thema scharf und so haben wir schon einige gemeinsame Touren unternommen.

Wieder sind die Fotos irgendwie nicht so irre gut, aber ich bin recht neu in dem Thema und lerne noch. Vielleicht erkennt man ja in ein paar Jahren eine Entwicklung in den Fotos. 🙂