Eisvogel

01_sm Endlich haben wir ihn wiedergesehen: Unseren Eisvogel. Leider war das Licht tatsächlich unterirdisch. Der Dezember ist bisher überaus trübe und so kamen leider keine besonders guten Fotos raus. 

Trotzdem hat es uns ziemlich gefreut, den alten Bekannten wieder zu sehen. Eigentlich waren wir wegen der Rohrdommel da, aber ich beschwere mich nicht. Die obligatorischen Blässhühner und Graureiher gibt es eigentlich immer als Zugabe und nicht zu vergessen der elegant wie ein Klumpen im Baum sitzende Fasan.

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Hornissen

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Letztes Wochenende fand ich in der Nähe ein Hornissennest in einem Baumstamm. Da Verena auch ein großer Insektenfan ist, fuhren wir diesen Sonntag erneut hin. Faszinierend, die Tiere zu beobachten. Hornissen sind viel friedlicher als kleinere Wespenarten, lassen sie sich auch aus der Nähe gut beobachten, ohne dass sie aggressiv reagieren. So konnten wir das Verhalten der abfliegenden und ankommenden Individuen beobachten und wie sie am Nest begrüßt wurden. Durch die Kamera konnte man sogar die Anatomie der Tiere gut betrachten. Auf den Fotos erkennt man deutlich, dass sie 5 Augen haben. Nämlich zwei Hauptaugen und drei Ocellen, die der Lageorienterung dienen. Bisher war mir das nicht bewusst. Ich habe mich nie mit Insektenanatomie beschäftigt.

Leider hatte ich aber kein Makroobjektiv dabei – damit wäre noch einiges mehr möglich gewesen. Andererseits zwingt das Tele zu einem gewissen Respektsabstand. Vielleicht ist das auch besser so.

Hornissen sind echt tolle, faszinierende Lebewesen.

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Spaziergang durch den Rabengrund

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Gegen Mittag besuchte ich heute den Rabengrund. Ziel waren die Waldhyazinthen. Eigentlich nur, um zu schauen, wie sie stehen, aber natürlich hatte ich auch die Kamera dabei. Leider hat man Mittags ein sehr bescheidenes Licht und die Pflanzen sind dieses Jahr nur spärlich erschienen. Überdies ist die Wiese, auf der die meisten Pflanzen stehen in einem erbärmlichen Zustand. Die vielen Besucher, die die Magerwiese als Hundeklo und -spielwiese verwenden, fordern ihren Tribut. Vermutlich wird eher die letzte Orchidee verschwinden, bevor dort etwas passiert. 

Andere Bereiche des Tals waren dafür in einem wunderbaren Hochsommeraspekt. Überall Schmetterlinge und Heuschrecken, die vor einem aufflogen und ein buntes Blütenmeer mit Wiesen-Storchschnabel, Ziest, Flockenblume, echtem Labkraut und Skabiosen.

Irgendwie genieße ich es trotz aller Widrigkeiten immer, dort zu sein.

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