Komet Neowise


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Vor etwa einer Woche hörte ich davon, dass ein Komet am Morgenhimmel sichtbar sein würde. Später am Monat dann die ganze Nacht. Kurzentschlossen machte ich mich mit Verena am späten Samstagabend zum großen Feldberg im Taunus zur Beobachtung mit der Hoffnung, dass ich dieses Mal nicht so bescheidene Bilder wie bei Komet Lovejoy bekommen würde.

Der Vorteil des Feldbergs ist, dass er gut erreichbar ist und der höchste Gipfel in näherer Umgebung ist. Etwa 100km sind deutlich höheren Gipfel der Rhön entfernt. Durch die Erdkrümmung hat man aber in jede Richtung einen perfekten Blick zum Horizont. Da der Komet momentan im Norden steht, ist die Aussicht auch einigermaßen dunkel. Die Lichtverschmutzung in der Richtung ist nämlich nicht ganz so schlimm wie in Richtung Süden nach Frankfurt, auch wenn natürlich die Hochtaunus-Gemeinden ordentlich strahlen.

Der Nachteil ist, dass der Feldberg auch für Andere gut erreichbar ist und so war anstatt beschaulicher, ruhiger Beobachtungsstimmung eher Party mit lauter Musik und Gegröhle. Vielleicht wäre die lange Rhön doch schöner gewesen.

Ein paar Fotos sind zustande gekommen. Es sind jetzt nicht die besten, aber man kann den Komet gut erkennen. Tatsächlich hatte ich große Probleme ihn mit dem bloßen Auge zu sehen, aber mit Teleobjektiv ging es gut. Man sieht auch, dass ich außerdem Probleme mit Wolken hatte. So sind es eben eher Beweisfotos, als ultimativ krass tolle Fotos.

Nachklapp:
Jetzt mit ein paar Tagen Abstand habe ich noch einmal neu bearbeitet und Bilder hinzugefügt, die ein paar Tage später zusammen mit Johannes entstanden sind.


Mehr Fluoreszenzen

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Ich bin jetzt länger nicht dazu gekommen, mal ein Update zu machen. Natürlich habe ich auch weiter fleißig Fluoreszenzen fotografiert. Dabei gab es einige Überraschungen.

Dieses Mal ist es ein Bildersammelbeitrag und nicht einzelne Exkursionsberichte. Dafür fehlt mir momentan schlicht die Zeit.

Mein neuer Favorit ist jedenfalls die Honigorchis (Herminium monorchis).

P.S.: falls ihr das auch machen möchtet. Bitte bleibt auf Wegen für die Fotos! Im Gelände ist es nachts sehr schwer, Pflanzen zu erkennen. Kein Foto ist es wert, dafür Pflanzen zu beschädigen.

Unken

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Am Wochenende war ich mit Verena auf einer sehr schönen Tour in Oberbayern. Dieses Mal standen nicht die Pflanzen im Vordergrund, sondern die gemeinsame Zeit und Spaziergänge in der Natur. Natürlich ist es ja mit Verena immer so, dass man viel findet, ganz einfach weil sie wirklich gute Augen hat. Und so wird ganz natürlich aus einem Spaziergang eine Naturexkursion.

Dieses Mal waren es (Gelbbauch-)Unken die uns beim Spazieren begeisterten. In Pfützen die gleichförmig braun waren, erspähte sie die gut getarnten Tiere.

Natürlich legte ich mich gleich neben die Pfütze in den Schlamm, um besser fotografieren zu können, erntete dafür dann spöttische Kommentare von vorbeifahrenden Radfahrern. Tja… ich würde mich ja über so Kommentare ärgern, wenn ich nicht wüsste, dass die Radfahrer ein Naturerlebnis verpassen und ich schöne Fotos machen konnte.