USA 2010 – Indianer Hochkultur – Mesa Verde

Mesa Verde Nationalpark 0257_sm

Vom Monument Valley ist es nicht mehr weit bis zum Mesa Verde Nationalpark. Wir kampierten unterhalb des Parks in einem super Campingplatz bei Cortez. Sehr freundliches Personal und enorm saubere sanitäre Einrichtungen mit klassischer Musik. Darüberhinaus kann man am benachbarten See noch Vögel beobachten.
Die Anfahrt zum Park ist von dort sehr kurz.

Der Park ist ein absolutes Muss bei einem Besuch im Südwesten. Im Fokus stehen hier natürlich die Ruinen der Pueblos der Anasazi-Indianer in den steilen Felsklippen der Hochebene. Die Pueblos stammen aus dem 12. Jahrhundert und es gibt im Park 600 Behausungen, darunter 12 größere Siedlungen. Bereits im 14. Jahrhundert wurden die Siedlungen wieder aufgegeben.

Mehrere dieser Pueblos kann man auch mit einem Ranger zusammen, gegen ein kleines Entgelt, betreten. Das ist unbedingt empfehlenswert. Einer der Ranger war tatsächlich auch ein Nachfahre der Ureinwohner. Wir besuchten zuerst den Cliff Palace, was eine eher einfache Tour war und dann das Balcony House, was auf den Broschüren als schwer zugänglich deklariert war, aber wirklich gut machbar für uns war. Die geforderte Fitness hatten wir wohl. Man muss dort teilweise durch enge Passagen krabbeln und eine lange Leiter hochklettern.

0253_sm Das Wetter wurde hier dann aber auch schnell ungemütlich, so dass wir am späten Nachmittag dann den Park verließen und im Zelt ordentlich durchgerockt wurden. Verena hatte Angst, dass das Zelt wegfliegen würde, wollte aber wegen des Wetters auch nicht raus. So zog sie sich den Schlafsack über die Ohren. Ich schlief während des Unwetters tief und fest.

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