USA 2010 – Sandsteinwahnsinn

Arches Nationalpark 0299_sm

Vom Canyonlands Nationalpark ist es ein Katzensprung zum Arches Nationalpark. Hauptattraktion sind hier die zahlreichen Sandsteinbögen. Angeblich gibt es im Park über 2000 solcher Steinbögen. Die bekanntesten wollten wir natürlich sehen.
Schon kurz nach der Einfahrt in den Park sieht man bizarre Sandsteinformationen, wie zum Beispiel den Balanced Rock. Unser Ziel war der Devil’s Garden. Dort hatten wir einen Zeltplatz reserviert. Das sollte man auch tunlichst vorher erledigen, denn die Plätze sind sehr begrenzt und beliebt, da einige der bekanntesten Bögen von dort mit spektakulären Wanderungen erreicht werden können. Dies ist gleichzeitig die einzige Übernachtungsmöglichkeiten im Park. Wir bereuten die Entscheidung auf keinen Fall, denn unsere erste Wanderung dauerte bis zur Dunkelheit. Wir wanderten durch die spektakuläre Landschaft, vorbei am Landscape Arch, dem größten Steinbogen im Park.Dieser Bogen wirkt seit große Teile eingestürzt sind extrem filigran. Er überbrückt beinahe 100m zwischen zwei Felsen. Ein erstaunlicher Anblick. Teilweise mussten wir bei dem Weg ein bisschen durch das unwegsame Gelände klettern. Bis zum Double-O-Arch folgten wir dem Weg, bevor wir wegen der bevorstehenden Dämmerung umkehrten. Am Zeltplatz genossen wir den herrlichen Sternenhimmel.

Am nächsten Tag erwanderten wir uns den Delicate Arch. Ein Weg ohne Schatten durch die Wüste. Hier sollte man unbedingt an eine Kopfbedeckung und genug Wasser denken. Der Steinbogen ist allerdings jeden Schritt wert. Er ist einfach riesig und beeindruckend. Nach dem Besuch des Delicate Arches schauten wir uns noch den Double Arch und seine Umgebung an. Auch hier warne wieder etliche Steinbögen zu sehen. Landschaftlich ein absoluter Höhepunkt der Tour.
 

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