Januar

Ja, der Januar war wieder irgendwie fotografisch etwas zäh. Irgendwie fehlt da das Spektakuläre, das Besondere. Trotzdem zeige ich mal ein paar Fotos.

Highlight war vermutlich der Morgen bei den Rehen und den Hasen. Die Stimmung dort wurde mir aber gründlich durch einen Jäger verhagelt. Naja… machste nix.

Ansonsten war das Licht meistens einfach nicht vorhanden oder es hat so geflimmert, dass nichts mehr hilft. Die wenigen Gelegenheiten, die es gab, habe ich dann kaum nutzen können. Genug gejammert. Hier kommen die Fotos.

Resterampe 2.0

Dieses Jahr will ich, etwas notgedrungen, den Jahresrückblick anders gestalten. Tatsächlich habe ich dieses Jahr sehr viel fotografiert, aber hier nur sehr wenig gezeigt. Ich fand, dass die Fotos nicht besonders viel hergaben, außerdem war ich dieses Jahr sehr im Stress. Dies ist also sowas, wie die übliche Resterampe, eine Resterampe 2.0.

Winter

Im Winter habe ich zum Großteil Vögel fotografiert. Dabei passierte mir auch das Missgeschick mit meinen fehlgeschlagenen Rohrdommelfotos. Ich habe zu diesem Zeitpunkt auch viele gute Rohrdommelfotos gemacht, aber schlussendlich hat mich das motiviert, doch eine Z9 zu kaufen. Was soll man sagen: Vogelfotos sind noch immer nicht geschenkt und es kommt immer noch zum Großteil auf Licht, „gewusst wo“ und Können an. Die Kamera macht gar nicht so viel aus. Tatsächlich kommt aber eine sehr frustrierende, langwierige Arbeit dazu, nämlich das Aussortieren. Die Anzahl der Brauchbaren Fotos ist sonst einfach zu hoch.
Der Winter ist für mich zu Ende, wenn Märzenbecher und Leberblümchen erscheinen und das waren dann auch die letzten Fotos des Winters – dafür braucht man dann keine Z9.

Frühling

Im Frühjahr standen für mich, wie jedes Jahr, die Frühblüher im Fokus. Ich unternahm zahlreiche Ausflüge in den Wald und auf die Wiesen. Ich schwanke dabei immer zwischen Freude über die Blütenpracht und Frust über den Umgang mit der Natur. Auf den Spaziergängen freute ich mich auch besonders über die Tiere, wie zum Beispiel die Teichmolche.
Das absolute Highlight des Frühjahrs war natürlich mein Fund eines reinweißen Brand-Knabenkrauts. Das ist extrem selten und war für mich ein erstes Mal.
Neben dem Urlaub in Ungarn war ich im April auch mit meiner Mutter in Assisi. Auch dort habe ich fotografiert, aber komischerweise fand ich das nicht zeigenswert, obwohl der Ort wunderschön ist. Ich weiß nicht, wie das kommt, aber ich hole das hiermit zumindest ein bisschen nach 😀

Sommer

Der Sommer brachte wieder entsetzliche Hitze und Dürre. Tatsächlich habe ich im Sommer weniger fotografiert als sonst. Mir fehlte ein wenig die Motivation (das Thema des Jahres, wie ich fürchte). Für die Orchideen war der Sommer nicht gut, ein paar Fotos habe ich aber dennoch gemacht.

Herbst

Im Herbst habe ich, abgesehen vom Urlaub in den USA und dem Ausflug nach Frankreich mit Verena, nicht so irre viel fotografiert, aber es sind ein paar schöne Fotos der Eulen entstanden.
Pilze sind auch immer dabei im Herbst und der Langendellschlag ist mittlerweile zu einem regelmäßigen Abendspaziergangziel geworden. Dort gab es wieder Massen von Pilzen, die wie Porzellan anmuteten (wohl Buchen-Schleimrübling). Der Wald um Wiesbaden ist generell einfach wunderbar. Oft weiß ich das gar nicht zu würdigen.
Nicht zu vergessen: Zum ersten Mal habe ich einen Stachelbart im Taunus entdeckt, auch das hat mich sehr gefreut.

Ich werde versuchen, im nächsten Jahr wieder regelmäßiger hier zu schreiben, damit nicht so viele Fotos auflaufen.